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BILAL 'Erstgeborener Zweiter' Moyo/I ...

BILAL

'Erstgeborener Zweiter'

Moyo/Interscope

Wenn irgendjemand R&B vor dem Prahlen in der Umkleidekabine und dem Trillern von Opernvorsingen bewahren will, dann wird es die neue Schule von Philly Soul sein. In den letzten Jahren hat Philadelphia die Progressive-Soul-Tradition von Marvin Gaye, Curtis Mayfield und Prince übernommen und ihr eine Hip-Hop-Wendung auf den Platten von Erykah Badu, Jill Scott und den Roots gegeben. Jetzt hat die Stadt ihrer Krone ein viertes Juwel hinzugefügt: den 22-jährigen Bilal, dessen Album '1st Born Second' High-Tenor-Crooning, funky Beats und straßentaugliche Texte vereint.

Obwohl er unter dem einzigen Namen Bilal auftritt, wurde er als Bilal Sayeed Oliver geboren und studierte Jazz und klassische Musik, bevor er sich den SoulQuarians anschloss, dem progressiven Soul-Kollektiv von Badu, D'Angelo, Q-Tip, Guru, Talib Kweli und the Ahmir Thompson von Roots. Bilal gehört in diese berauschende Gesellschaft, weil er die Fähigkeit besitzt, Melodien und Harmonien sowie Grooves zu kreieren, weil er eine grandiose Tenorstimme besitzt, die jede Note, die er schreibt, treffen kann und weil seine Texte die Bedeutung der Musik artikulieren können.

Hilfe bekommt er von den Rappern Common und Mos Def sowie von Produzenten wie Dr. Dre, Raphael Saadiq und den SoulQuarians. Aber Bilal ist kein Bauer des Produzenten; seine charismatische Persönlichkeit dominiert hier jeden Track – von der Ode an die schwarze Fraulichkeit „Soul Sista“ bis zum derben „Sally“ mit P-Funk-Geschmack, vom Bedauern von „Sometimes“ bis zur Acid-Jazz-Autobiografie von „ Zweites Kind.' Dies ist ein vielversprechendes Debüt.

--Geoffrey Himes

Erscheint Freitag an der Howard University. * Um einen kostenlosen Sound Bite von Bilal zu hören, rufen Sie Post-Haste unter 202/334-9000 an und drücken Sie 8102. (Prince William Einwohner, rufen Sie 703/690-4110 an.)

Bilals '1st Born Second' ist ein starkes Debüt.