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CBS' freches 'Designing Women'

'Designing Women', das heute Abend um 9:30 Uhr auf Channel 9 Premiere feiert, ist die einzige neue CBS-Show, die von Werbeagenturen und anderen Branchenforschern als potenzieller Hit prognostiziert wird. In einem Interview mit dem neuen Channels-Magazin sagt CBS-Chefprogrammierer Kim LeMasters: 'Die CBS-Show, bei der ich mich am stärksten fühle, ist 'Designing Women'. Ich finde es wahnsinnig lustig und hat einen anderen Ton.'

Anders im Ton, ja. Komisch, ja. Wahnsinnig lustig, nein. Die besten Zeilen wurden bereits in Clips und Promos zitiert: 'Suzanne, wenn Sex Fast Food wäre, wäre da ein Bogen über deinem Bett.' Die Designer des Titels sind vier alleinstehende Frauen (eine wurde dreimal geschieden), die in einem Stadthaus in Atlanta ein Innendekorationsgeschäft betreiben und regelmäßig für Dissertationen über Männer, Frauen, Sex und Überleben zusammenkommen.

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Die Premiere, geschrieben von Linda Bloodworth-Thomason – Co-Executive Producer mit ihrem Ehemann Harry Thomason – hat viel Knistern und Knacken, aber es fehlt das Herz, etwas, das das offensichtliche Modell der Show, „The Golden Girls“, hat. Als Ergänzung zur Popliteratur über Frauen in Gruppen erscheint „Designing Women“ eher abgeleitet als innovativ, aber im Fernsehen zur Hauptsendezeit schadet es kaum, abgeleitet zu sein.

Ein Problem besteht darin, dass Dixie Carter als lustvolle und scheußliche Julia Sugarbaker zwar eine große, unverwechselbare, beeindruckende Comicfigur ist (sie hat einen vernichtenden Blick und eine nivellierende Stimme, oder vielleicht ist es umgekehrt), ihre drei Partner grenzen an die nicht zu unterscheiden. Bei der Premiere hätte man den Witzzeilen genauso gut eine andere geben können.

Sogar Julias Charakter ist vielleicht mehr Stereotyp als Erfindung, aber zumindest wird das in der Show anerkannt. „Weißt du, Julia, du erinnerst mich jeden Tag mehr an Bette Davis“, sagt Jean Smart als Charlene. »Ich weiß«, sagt Julia. 'Ich erinnere jeden an diese großschultrigen Weiber.'

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Vervollständigt wird das Quartett von Delta Burke als Julias jüngerer Schwester Suzanne und Annie Potts als Mary Jo Shively, der relativ Unschuldigen der Gruppe. In der Handlung heute Abend beschließt Suzanne, sich mit Mary Jos Ex-Mann zu verabreden. Damit bekommt Potts die witzigste und schärfste Szene der Show, wenn sie ihren Ex mit dieser Entwicklung konfrontiert.

Sie versucht, eine großartige Show zu machen, zivilisiert und kultiviert zu sein, aber als sie sagt: 'Komm, sag, Komme ca', und ihr Ex-Mann bemerkt: 'Ich denke, das ist Komme ci, Komme ca', schnappt sie: 'Wie? WAGEN Sie es, mich zu korrigieren?' Und alle glückliche Hölle bricht los. Potts ist entzückend.

Ansonsten ist der Humor bei der Premiere selbstbewusst rassig. Ein Hinweis auf „eines dieser elektrischen persönlichen Massageangebote“ bedeutet offensichtlich einen Vibrator; eine Krankenschwester wird mit „lebensbedrohlichen Brüsten“ beschrieben; und Julia sagt einem Mann, dass sie gerne sein 'kleines Wahoo montiert und aufgehängt' über ihrem Kamin haben möchte.

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Als Suzanne von einem Arzt sagt: „Er kann nicht in Rente gehen – er ist seit Jahren mein Gynäkologe“, krampft Julia: „Lass ihn gehen; er hat seine Gebühren bezahlt.'

Angesichts der Kritik im Vorfeld über den leicht schmutzigen Ton bot CBS die zweite Episode von 'Designing Women' an, die nächste Woche ausgestrahlt wird, um mit der Premiere eine Vorschau zu erhalten. Hier wird die Wut gedämpft und der Charakterentwicklung mehr Aufmerksamkeit geschenkt.

Es gibt eine lange Diskussion über sexuelle Ausbeutung, und wenn das Thema zu 'spreizenden' Models in Girlie-Magazinen kommt, bringt Carter als Julia Hugh Hefner zur Sprache und fragt sich laut: 'Wie kommt es, dass wir seinen kleinen Wahoo mit einem Heftklammern nicht gesehen haben? die Mitte?' Anscheinend wird 'Little Wahoo' ein weiterführender Refrain, wenn nicht sogar ein Thema der Serie sein.