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Auf der Jagd nach Sonnenaufgängen – und Bergen – in Nepal

Unsere Leser erzählen Geschichten von ihren Streifzügen rund um die Welt.

Wer: Tiffany Ammerman (Autorin) und ihr Ehemann Justin Ammerman aus Atlanta.

Wo, wann, warum: Wir reisten im Januar an den Ort des nie endenden Friedens und der Liebe – Nepal. Wir blieben eine Woche in Kathmandu und Pokhara und aßen traditionelles nepalesisches Streetfood, tranken jeden Tag Masala-Tee und wanderten bei eisigen Temperaturen, um einen herrlichen Blick auf das tödliche und wunderschöne Himalaya-Gebirge zu haben.

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Highlights und Höhepunkte: Der Morgen, an dem wir vor der Sonne aufwachten, war mein Lieblingsmoment in Nepal. Da wir Sarangkot bereits bestiegen hatten, entschieden wir uns, ein Auto zu mieten, um uns auf den Berg zu bringen.

Schließlich machten wir uns auf den Weg zu einer Öffnung, die die Stadt Lakeside überblickte. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir den Himalaya wegen des dichten Nebels noch gar nicht gesehen. Ich konnte in der sternenerfüllten, tintenfarbenen Dunkelheit kaum einen Umriss von etwas erkennen. Nach und nach verschwanden der Mond und die Sterne aus dem Blickfeld und der Himmel wurde ganz leicht heller. Wir konnten rechts von uns die Sonne aufgehen sehen und die massive Silhouette begann sich in Berge zu verwandeln. Langsam stieg die Sonne höher und veränderte die Berge von schwarz zu orange zu rosa zu weiß. Es war das Größte und Demütigendste, was ich je gesehen habe.

Kulturelle Verbindung oder Trennung: Wir hatten die Gelegenheit, das Tibetan Refugee Camp etwa 20 Minuten außerhalb von Pokhara zu besuchen. Ich muss sagen, dass es ein kleines und extrem verarmtes Gebiet war, das diese vertriebenen Tibeter jetzt ihr Zuhause nennen müssen. Wir wurden ins Kloster eingeladen, gebeten, auf einem fadenscheinigen Teppich zu sitzen und zuzuhören. Wir saßen fast eine Stunde da, während die Mönche vom Beten zum Singen zum Kehlengesang und wieder zurück wechselten. Es war ein Zyklus, der sich zu bauen und aufzubauen schien und in dieser Inbrunst von Trommeln, Hörnern und Stimmen gipfelte.

Größtes Lachen oder Weinen: Wir verbrachten die meiste Zeit in der Gegend von Pokhara und machten einige kleinere Trekkings auf Sarangkot. Sie behaupteten, es würde dauern
1½ Stunden, aber drei Stunden später kämpften wir uns immer noch diesen Berg hinauf. Jedes Mal, wenn wir auf einen Bruch in den Bäumen stießen, dachten wir: Das ist es! wir haben es geschafft! aber nein, nicht so.

Wie unerwartet: Während wir dort waren, war ich immer wieder überrascht von der aufrichtigen Freundlichkeit der Leute. Sie waren nett, integrativ und warmherzig. Ich habe viele Länder bereist und sehr selten sind so isolierte Menschen so offen für offensichtliche Außenseiter. Wir wurden eingeladen, ihr Essen zu probieren, ihr Getränk zu probieren und mit ihnen zu speisen. Es war wirklich eine Erfahrung menschlicher Verbundenheit.

Liebste Erinnerung oder Erinnerung: Ich denke, eines der großartigsten Dinge, die ich aus meiner Zeit in Nepal mitgenommen habe, war kein physischer Gegenstand, sondern ein Gefühl. Ich habe mich klein gefühlt und dafür bin ich dankbar. Ich bin dankbar für den Perspektivwechsel und für das Verständnis, dass es Dinge in diesem Leben gibt, die unsere Vorstellungskraft und unser Verständnis weit übersteigen.

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