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'Crossroads': Britneys kohlensäurehaltige Portion Hot Pepsi

Ups, sie hat es geschafft.

Es war nur eine Frage der Zeit, bis Britney Spears, die einen Diabetes-Schock auslösende Poptörtchen, deren Publikum hauptsächlich aus 10-jährigen Mädchen und 50-jährigen Männern besteht, ihr Kinodebüt geben würde.

wie man Tapeten übermalt

Nachdem sie Jimmy Chooeds Fersen von Sängerinnen wie Janet Jackson, Mariah Carey und (Her Nibs) Madonna auf den Fersen waren, hat Spears die Grenze zwischen Madison Square Garden und dem Multiplex-Festzelt überschritten, um ihren Anspruch als voll entwickelte Künstlerin zu behaupten , eine, die dringend noch eine der vielen Farben, die Britney ausmacht, erkunden muss, um sich gegenüber den Fans noch umfassender auszudrücken.

Oh, und verdiene nur ein bisschen mehr Geld. Denn nach all den Platin-Alben und Super Bowl-Werbespots und HBO-Specials weiß wirklich jedes Mädchen, dass es nur um Nebenmärkte geht.

Aber kommen wir zur Sache. Ist 'Crossroads' schlimmer als 'Desperately Seeking Susan'? Jawohl. Ist es besser als 'Glitter'? Du kannst auf deinen babyblauen, mit Strasssteinen besetzten Tanga wetten. Kann Britney sich aus einer Kate Spade-Tasche herausspielen? Nicht wirklich, obwohl ihr keine Übertreibung vorgeworfen werden kann. In 'Crossroads' trifft sie voll ins Schwarze, wenn nicht bewundernswert, so doch nicht beschämend. Aber seien wir ehrlich: Streisand ist sie nicht.

'Crossroads' findet Spears in einem klassischen Roadmovie, in dem Probleme aufgeworfen, Dämonen getötet, die Jungfräulichkeit verloren und der Tag gerettet wird durch – warte darauf – einen Karaoke-Wettbewerb mit entscheidender Zeitangabe. Nach dem Abitur beschließt Lucy (Spears), die „sehr hart gearbeitet“ hat, um Abschied zu nehmen, die Mutter zu finden, die sie vor 15 Jahren verlassen hat.

Sie macht sich auf nach Arizona und schließt sich ihren beiden entfremdeten besten Freundinnen (Zoe Saldana und Taryn Manning) und einer mysteriösen Hottie (Anson Mount) an, die die anderen beiden Mädchen nach Los Angeles chauffiert, wo eine antreten wird – warte darauf – a Talentwettbewerb, der von einer Plattenfirma gesponsert wird. Werden sich die drei Mädchen versöhnen? Wird die engstirnige Lucy eine verblüffende Verjüngungskur in einen babelicious Sexpot durchlaufen, der den Typen schnappt, den Plattenvertrag schnappt und sich in eine herzliche Performance von Britneys neuer Hit-Single 'I'm Not a Girl, Not Yet a Woman' einschleicht?

Denken Sie schon?

Haustür nacharbeiten ohne auszubauen

Es stellt sich heraus, dass 'Crossroads' kein Musikvideo ist, noch kein Film, sondern eher eine erweiterte Werbung für das Produkt Britney. Dazu kommt die kompetente Regie von Tamra Davis, die das Leben in ein durchaus todkrankes Unternehmen drängt. Die Co-Stars von Spears verleihen den nicht überraschend flachen Charakteren überraschende Dimensionen, und Davis und die Drehbuchautorin Shonda Rhimes ('Introducing Dorothy Dandridge') nutzen das Autoradio als clevere Ausrede, damit ihr Star in ihrem charakteristischen heliumgetriebenen Wimmern ausbricht.

Obwohl die Sexualität von Teenagern die treibende Kraft, das Thema und die Daseinsberechtigung des Films ist, können die Filmemacher dafür gelobt werden, dass sie einige der realen Folgen von frühem Sex und anderen rücksichtslosen Verhaltensweisen darstellen – Folgen wie Schwangerschaft, Vergewaltigung und alle anderen -um eklig. (Weniger realistisch ist der Anblick eines Haufens Mädchen aus Georgia – wo die Wasserhähne heiß, kalt und Coca-Cola laufen – die nichts als Pepsi trinken. Aber das Konzernbiest, sogar das von Britney, muss gefüttert werden.)

Dennoch ist es diese sehr sexuelle Offenheit, die 'Crossroads' so problematisch macht, da sie den schmalen Grat überwindet, den Spears zu ihrer Karriere gemacht hat, während sie so schüchtern zwischen Mausketier und Jailbait wandelt. In der Live-Show von Britney Spears fehlt nur das Minimum von zwei Drinks, um sich als Gentlemen-Raucher zu qualifizieren, aber während ihrer Auftritte versucht die Sängerin, die aggressive Sexualität ihrer Persönlichkeit mit gelegentlichen faltennasigen, frechen Grinsen zu entschärfen. Sie will es auch in 'Crossroads' in beide Richtungen haben, sie zieht sich eifrig bis auf ihre Skivvies (normalerweise rosa) aus und entblößt ihren Nabel (immer rosa) und wickelt sich dann in flauschige Pullover (meistens rosa), die hier mysteriöse Re zu haben scheinen -jungfräuliche Kräfte.

Ob die Tat naiv oder zynisch ist, muss Britneys Publikum entscheiden. Aber wenn dieses Publikum aus den oben genannten 10-Jährigen besteht, wird der schmale Grat, mit dem sie spielt, problematischer. Was sollen Tweens von einem Kaugummi-Idol halten, das in der einen Minute mit ihren Freundinnen kichert und in der nächsten lasziv an einer Stange schwingt? Nicht umsonst wurde „Crossroads“ mit PG-13 bewertet, was bedeutet, dass Eltern „dringend gewarnt“ werden. Einfacher gesagt, fürchte dich. Haben Sie große Angst.

Crossroads (94 Minuten, in den Kinos der Gegend) wird mit PG-13 für sexuelle Inhalte und kurzes Trinken von Teenagern bewertet.

Britney Spears in ihrem neuesten Marketing-Outlet, wie sie sich in 'Crossroads' an Anson Mount kuschelt.