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'Gebrechlichkeit': Ein heiliger Horror

'FRAILTY' zielt auf die dunkelstmögliche Konnotation des südländischen Glaubens und schießt ihn in Vergessenheit. Knall Knall Knall! Hier geht es um das Böse, alte Texte und eingebildete Heimsuchungen aus dem Heiligen Jenseits zu wörtlich zu nehmen. Es gibt eine Plage auf dem Land, insbesondere in Osttexas, und es ist eine Plage des strahlenden Wahnsinns, alles im Namen des Allmächtigen.

Ein Fremder (Matthew McConaughey), der sich Fenton Meiks nennt, betritt das FBI-Büro von Agent Wesley Doyle (Powers Boothe). Er behauptet, die Identität eines Serienmörders zu kennen, der als 'Gottes Hand'-Mörder bekannt ist. Es war sein Bruder Adam, behauptet Fenton. Und Adam liegt jetzt begraben in einem Rosengarten, in dem die Brüder aufgewachsen sind.

Der FBI-Agent und sein gesprächiger Informant machen einen Ausflug in den Garten und eine Rückblende erzählt von einer südlichen Familie, die von fehlgeleiteten Vorstellungen zerstört wurde. Es beginnt in den späten 1970er Jahren, als Fentons Vater (Bill Paxton) dem 12-jährigen Fenton (Matthew O'Leary) und dem 9-jährigen Adam (Jeremy Sumpter) erzählt, dass ihm ein Engel von Dämonen erzählt hat, die sich als Menschen ausgeben Wesen. Und weißt du nicht, der Engel wird demnächst eine Liste liefern.

Es wird schlimmer. Fentons Vater beabsichtigt (auf Geheiß des Engels, sagt er), diese Dämonen mit einer Axt zu töten. Er verlangt, dass die Kinder ihm helfen. Und als erstes müssen sie ein Kellergrab ausheben, damit die Familie alle Leichen begraben kann. Fenton ist gezwungen, die Spatenarbeit zu tun, um seinen Glauben zu beweisen.

Und dann kommt das Töten.

Der Film (der Paxtons Regiedebüt markiert) ist teils Horrorfilm, teils Krimi und hauptsächlich eine warnende Geschichte über verblödeten Glauben und lässt Sie eher kalt und fassungslos als erleuchtet. Natürlich sind Horrorbilder nicht erforderlich, um aufzuklären, aber die größeren haben oft eine Art große Sache oder ein Gefühl triumphierender Entdeckung unter der grausigen Oberfläche.

An dem Handwerk des Dings ist nichts auszusetzen. 'Frailty' ist ein entsprechend spannendes und verstörendes Drama. Kameramann Bill Butler, der 'Einer flog über das Kuckucksnest' gedreht hat, gibt uns einen entsprechend düsteren, jenseitigen Blick. Und der Debüt-Drehbuchautor Brent Hanley kennt sich mit den Wendungen und Wendungen der Geschichte aus – mehr sage ich nicht. Aber, Junge, fühlt sich das an, als würde man Texaner in ein Fass schießen. Und es ist schwer, viel Befriedigung daraus zu ziehen, sich Sorgen machen zu müssen, ob ein Vater, der so sanft und liebevoll zu seinen Söhnen ist, dieses schreckliche Geschäft durchziehen wird.

-- Desson Howe FRAILTY (R, 100 Minuten) -- Enthält allgemeine Intensität und brutale (wenn auch außerhalb des Bildschirms) Gewalt. Theater in der Umgebung.

Jeremy Sumpter,

Matt O'Leary und Bill Paxton in 'Gebrechlichkeit'.