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Helen Rodriguez-Trias gestorben

Helen Rodriguez-Trias, 72, Kinderärztin und ehemalige Präsidentin der American Public Health Association, die eine national anerkannte Verfechterin des Gesundheitswesens war, starb am 27. Dezember in ihrem Haus in Santa Cruz, Kalifornien. Sie hatte Lungenkrebs.

Dr. Rodriguez-Trias, eine Autorität für Mütter- und Familiengesundheit, erhielt von Präsident Bill Clinton eine Presidential Citizens Medal für ihre Arbeit für Frauen, Kinder, AIDS-Patienten und die Armen.

Dr. Rodriguez-Trias wurde in Puerto Rico geboren und absolvierte 1960 die medizinische Fakultät der Universität von Puerto Rico. Während ihrer pädiatrischen Facharztausbildung am Universitätsklinikum gründete sie das erste Zentrum der Insel für die Neugeborenenversorgung. 1970 zog sie nach New York und lehrte an mehreren medizinischen Fakultäten, darunter an den Universitäten Yeshiva und Columbia.

Sie wurde eine ausgesprochene Führungspersönlichkeit in der Frauengesundheitsbewegung und war in den Vorständen des National Women's Health Network und des Boston Women's Health Book Collective tätig.

Sie arbeitete eng mit dem Komitee zur Beendigung des Sterilisationsmissbrauchs zusammen und half bei der Ausarbeitung der bundesstaatlichen Richtlinien zur Sterilisation.

Als medizinische Direktorin des AIDS-Instituts des New York State Department of Health im Jahr 1988 half sie bei der Entwicklung von Programmen für von HIV betroffene Familien. Sie setzte eine ähnliche Arbeit fort, nachdem sie 1989 nach Kalifornien gezogen war.

1996 half sie bei der Gründung des Pacific Institute for Women's Health, einer gemeinnützigen Gruppe mit Sitz in Los Angeles, die sich der Verbesserung der Gesundheit und des Wohlbefindens von Frauen widmet. Sie arbeitete auch als Beraterin für das Public Health Institute der International Health Programmes, wo ihr Schwerpunkt auf der Verbesserung der Familienplanung und der Gesundheitsversorgung in Süd- und Mittelamerika lag.

Ihre jüngste Arbeit für die Organisation bestand darin, lokale Führungskräfte für reproduktive Gesundheitsprogramme in Ländern wie El Salvador, Guatemala und Mexiko zu identifizieren und zu gewinnen und sicherzustellen, dass unterversorgte Bevölkerungsgruppen, insbesondere ländliche indigene Gruppen, nicht vergessen werden.

Albert Salmi Todesursache

Zu den Überlebenden zählen ihr Ehemann Edward Gonzalez Jr. aus Santa Cruz; vier Kinder; und sieben Enkel.