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'Loose Enden'

„Loose Ends“ umfasst neun Jahre, und genau das scheint es auf der Arena Stage zu dauern, wo Michael Wellers neues Stück gestern Abend seine Premiere hatte und bis zum 11. März verlängert wurde.

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Dies stellt ein Wiedersehen für Weller in der Arena dar, wo seine 'Moonchildren' 1971 ebenfalls unter der Leitung von Alan Schneider ihre Verbeugung machten. Auch hier stammen die Kulissen und Kostüme von William Ritman und Marjorie Slaiman.

Nach einem Fehlstart am Broadway hatte „Moonchildren“, das in London als „Cancer“ vorgestellt wurde, einen langen, geschätzten Off-Broadway-Lauf. Mit der Aufnahme von „lose“ in seinen Titel scheint Weller Kritik vorwegzunehmen. Zumindest kann man ihm Weisheit zuschreiben.

Denn Weller hat in seinen acht Szenen (die 1976 ignorieren) die Art von Theaterstück geschrieben, in dem Schauspieler ständig beginnen, Abgänge zu machen, dann zurückkehren, um nicht zu sagen, was sie die ganze Zeit hätten sagen sollen.

Es wurde geprellt, dass Weller hier untersucht, was mit den jungen Leuten der 60er passiert ist, die ihn in 'Moonchildren' beschäftigt haben. Dies sind nicht die gleichen Charaktere des früheren Stücks; tatsächlich wünscht man sich, sie wären es gewesen, denn sie waren ein fröhlicher, glaubwürdiger Haufen.

Diese Charaktere sind ein Durcheinander von Klischees, die sich wie die der Filme der 1940er Jahre verhalten. Während sie über Themen reden, kommen sie nie dazu. Diese Mondkinder sind nicht in die späten 70er Jahre eingetreten; Sie gehen zurück in die Zeit, als Lana Turner, Phyllis Haver, Toby Wing und Sonny Tufts versuchten, Joan Crawford und Fred MacMurray einzuholen.

Die Geschichte dreht sich um Paul und Susan, die sich 1970 an einem Strand von Bali trafen, nachdem er zwei Jahre im Peace Corps beendet hatte und Susan mit ihrer beeindruckenden Kumpel Janice um die Welt rollte, weit weg von den Annehmlichkeiten von Denver.

Es ist Liebe auf den ersten Blick und wie in der Arena in diesem Winter obligatorisch zu sein scheint, ist die Nacktheit hier doppelt so nackt wie in Kreegers 'Fluch der verhungernden Klasse'. Denn hier sind sowohl Paul als auch Susan grundlos nackt. Weiß jetzt niemand, dass Nacktheit alt ist?

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Paul ist idealistisch und verachtet die weltlichen Ambitionen seines Bruders Ben, obwohl er bereit genug ist, seinen Dom Perignon zu trinken. Er will das einfache Leben, zum Beispiel Filme in Boston. Und Paul will Babys.

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Susan will kein Teil von Babys. Sie macht sich auf den Weg, um in New York aufzusteigen, das immerhin nahe genug an Boston liegt, dass man sich wundert, warum Paul sich darüber beschweren würde, in einem ihrer endlosen Nicht-Gespräche sechs Monate von ihr getrennt zu sein. Wenn nicht der Eastern Shuttle, warum dann nicht Greyhound?

In und aus ihrem Leben filtern ein Paar, das zu viele Babys hat (von einem besonders tödlichen Vater) und die weiteren Abenteuer von Janice, die mit einer religiösen Nuss, die sie in einem Ashram kennengelernt hat, und später mit einem weltlicheren Saft aufnimmt.

'Loose Ends' ist zwar locker, aber man kann und darf dies nicht über Kevin Klines Leistung als Paul sagen. Bis zur letzten düsteren Szene gießt er Vitalität und Intelligenz in die Rolle. Ein sehr guter Schauspieler, er trat bei Ford auf, als John Housemans Kompanie die Bühne betrat, und in 'On the Twentieth Century' gewann sein unverschämt lustiger Held ihn im letzten Frühjahr Toni.

Es kann und wird ohne Zweifel der Fall sein, dass 'Loose Ends' es so erzählt, wie es ist, mit tiefen, anspielenden Bedeutungen. Nicht-Kommunikation ist für viele eine Plage. (Aber selten für Leute, die es wert sind, auf einer Bühne zu hören.) Die Befreiung der Frau ist sehr zu wünschen. (Aber kluge Frauen sind seit Jahrhunderten befreit.) Die Welt verändert sich. (Warum ändern sich Paul und Susan dann nicht mit?) Nacktheit ist nicht schockierend. (Aber sinnlose Nacktheit ist jugendlich.)

Ernst, wie sie als Susan ist, ist Roxanne Hart ein Ph.D. in der dramatischen Kunst des Semi-Windmill Sweep; jede Zeile unterstreicht sie mit ausgestreckten Händen, gespreizten Fingern und wirbelnden Unterarmen. Ihre schiere verschwendete Energie reicht aus, um jeden Flur, jedes Zimmer und jede Besenkammer im Pentagon zu beleuchten.