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LORRIE MORGAN, PAM TILLISAND CARLENE CARTER

Während ihres Headliner-Sets im Merriweather Post Pavilion am Freitagabend brachte Lorrie Morgan ihre beiden Vorbands Pam Tillis und Carlene Carter zu den Klängen von 'Honky Tonk Women' heraus. Es war ein passender Song für diese drei Diven, alles Töchter berühmter Country-Stars, die sich rühmten, auf der ersten rein weiblichen Tour in der Geschichte der Country-Musik zu sein. Sie vermischten ihre drei spektakulären Stimmen – Morgans erdige Altstimme, Tillis’ glockenklänge Sopran und Carters durchdringende Raspel – auf der Rolling Stones-Nummer, den Beatles „Please Please Me“, Carole Kings „You’ve Got a Friend“ und dem 'Wird der Kreis ungebrochen sein' von Carter Family. Dieses Verhältnis von drei Popsongs zu jedem echten Country-Song galt den ganzen Abend lang.

Die Headlinerin, Tochter von George Morgan und Witwe von Keith Whitley, war umgeben von der durchsichtig gefälschten Eleganz eines Seifenopern-Sets. Die Umgebung passte zur Musik, denn Morgan bevorzugt flauschige Popsongs mit tränenreichen Gefühlen und einfachen Lösungen für komplexe Probleme, und sie sang sie mit ihrem publikumsfreundlichen Gespür für das Meldramatische.

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Tillis verwendete für ihr Set ein Eisenbahnmotiv mit dem viktorianischen Bahnhof im Hintergrund. Sie sang „I Ain't Never“, einen Hit von 1951 für ihren Daddy Mel und „Honky Tonkin“ und brachte eine südländische Verwurzelung in ihre eigenen Country-Pop-Hits ein. Egal, ob sie über „Spilled Perfume“ weinte oder wild erklärte, dass sie bereit sei, „Shake the Sugar Tree“ aus Liebe zu machen, Tillis erkannte die Komplikationen der Erwachsenenromanze mit ihrem stilvollen Gesang an.

Carter verwendete keine Requisiten (es sei denn, Sie zählen ihren roten Leder-Minirock), sondern verließ sich stattdessen auf ein feuriges Rockabilly-Trio (befeuert vom lokalen Schlagzeuger Vinnie Santoro), um das Eröffnungsset zum besten des Abends zu machen. Carter, die Tochter von June Carter und Carl Smith, hatte schon immer einen Hauch von Rockabilly auf ihren Aufnahmen, aber am Freitag ließ sie diesen Hinweis ausweiten, bis er dominierte, wobei Billy Watts' kernige Gitarrenstöße Carters aufgepumptes Kreischen und Heulen auslösten. Sie sang eine traditionelle Version von 'My Dixie Darlin', aufgenommen von ihrer Großmutter Maybelle Carter im Jahr 1928, aber sie war in Bestform, als sie die hitzigen Ausrufe von 'I Love You 'Cause I Want To' und 'Come on Back' ausstieß. '

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