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'Herr. Baseball': Tom Sellecks Cross-Cultural Strikeout

'Herr. Baseball“, die neue Komödie von Tom Selleck über einen einst berühmten amerikanischen First Baseman, der seine Karriere in Japan ausspielen muss, ist ein schwacher Versuch, ein Gefühl der Sympathie zwischen den beiden Ländern zu fördern. Als Übung in kulturellen Gegensätzen versucht der Film uns zu zeigen, wie viel wir voneinander lernen können, wie temperamentvolle, individualistische Amerikaner wie Jack Elliot (Selleck) Disziplin und Wertschätzung für die Herrlichkeiten der Gruppenleistung entwickeln können, während die Japaner es lernen entspannter und lebenslustiger sein.

Und das ist es seltsamerweise.

Nebenbei besprenkelt Regisseur Fred Schepisi dieses Beispiel multinationalen Boosterismus mit lahmen Gags über die kuschelige Exzentrik der Japaner, die sich ohne Humor, Flexibilität und Mut zeigen; denen es mehr darum geht, ihr Gesicht zu wahren, als eine kühne Chance zu ergreifen, um zu gewinnen; und die ohne amerikanische Hilfe im Grunde nichts machen können.

Wären die Witze frischer gewesen, hätte Sellecks natürliche Freundlichkeit vielleicht gereicht, um das Bild zu vermitteln. Aber der Humor ist so herablassend und die Haltung gegenüber den Japanern so selbstgefällig überlegen, dass sogar Sellecks grundsolide Anziehungskraft kompromittiert wird. Keine der Beziehungen – insbesondere Magnum-sans Liebesaffäre mit Hiroko (Aya Takanashi) und seine gegnerischen Turniere mit ihrem Vater (Ken Takakura), der zufällig auch sein Manager ist – scheint Feuer zu fangen. Außerdem wirkt Schepisis normalerweise versierte Regiehand wackeliger als sonst. Kurz gesagt, nicht nur 'Mr. Baseball schlägt aus, der Film schlägt sich mit dem Schläger in den Kopf.

Mr. Baseball wird in den Theatern der Gegend mit PG-13 bewertet.