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P.O.D. 'Die grundlegenden Elemente von Southtown' Atlantik

Also Kinder, nicht alle auf einmal gegen die Maschine wüten. Rage ist zwar eine der wenigen aktuellen Bands, die gleichzeitig kommerzielle Anziehungskraft, kritische Akzeptanz und politisches Bewusstsein erreicht, aber ihre Synthese aus Rap, Punk und Metal lässt sich nicht endlos überarbeiten. Das scheint die Bands auf der aktuellen 'Return of the Rock'-Tour von MTV jedoch nicht entmutigt zu haben.

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San Diegos P.O.D. (Payable on Death) schmiert seine Maschinerie mit Reggae und Christentum. Das Major-Label-Debüt des Quartetts, „The Fundamental Elements of Southtown“, lässt Bob Marleys Refrains fallen und macht gemeinsame Sache mit U2, indem es „Bullet the Blue Sky“ dieser Band covert. Meistens jedoch P.O.D. rappt und rockt kräftig, aber alltäglich. Southtown ist das überwiegend Chicano-Viertel, das an Tijuana grenzt, und das Aufwachsen dort hat den Vorsprung der Gruppe verhärtet. Dabei haben Songs wie „Set Your Eyes to Zion“ und „Southtown“ einen weichen Kern: „Never will it drive me to hasse“, wie Frontmann Sonny in letzterem bestätigt.

Wenn P.O.D. nett machen will, ist Dope durchaus bereit, böse zu sein. Das Debüt dieses New Yorker Quintetts, „Felons and Revolutionaries“, beginnt mit einem Knall in der „Pig Society“: „Krank von Politikern und Politik und Gefängnissen/Lüge und leite mein Leben“, bellt Frontmann Edsel Dope, ein bekennender ehemaliger Drogendealer der die Band mit seinem Bruder Simon gründete. Anders als die meisten Punk-Hop-Sänger nimmt Edsel seinen Stil mehr vom Death Metal als vom Rap; er gibt seine Estriche mit einem schmerzhaft gutturalen Knurren ab. Dennoch sind die meist nicht zitierbaren Texte zu Songs wie 'Sick' und 'America the Pitiful' mehr oder weniger politisch. Dennoch scheint es wahrscheinlich, dass die Dope-Brüder viel weniger Noam Chomsky gelesen haben als Rages Zack de la Rocha.

Shifty Shellshock und Co-Produzent Epic Mazur tauschen Rock- und Rap-Vocals über den wogenden Metal-Hop von Crazy Towns 'The Gift of Game'. Mit einem Vollzeit-DJ im Line-up ist dieses L.A.-Septett der angesagteste Act auf der MTV-Rechnung. Es ist auch am wenigsten politisch; Songs wie 'Toxic' und 'Black Cloud' haben nichts mit der EPA zu tun. Stattdessen zelebriert die Band rücksichtslosen Hedonismus in Tracks wie „Hollywood Babylon“, „Lollipop Porn“ und „Only When I'm Drunk“. Die Beats im Beastie-Stil von Crazy Town sind nicht schlecht, aber wenn Mazur feststellt, dass sein alkoholsüchtiges 'Gehirn einfach nicht mehr das ist, was es einmal war', ist das kein Fall von falscher Bescheidenheit.

Alle drei erscheinen am Mittwoch im Club um 9:30 mit Staind.

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* Um einen kostenlosen Sound Bite von POD zu hören, rufen Sie Post-Haste unter 202/334-9000 an und drücken Sie 8115. (Einwohner von Prince William rufen 690-4110 an.) Für einen Sound Bite von Dope drücken Sie 8116. Für einen Sound Bite von Crazy Town, drücken Sie 8117. (Einwohner von Prince William, rufen Sie 690-4110 an.)