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'Shaft': Immer noch ein Bad ... Halt den Mund!

ES IST DAS Lächeln, das 'Shaft' energetisiert.

Ich spreche von dem großen, breiten Strahl über Samuel L. Jacksons Gesicht, als er auf das neueste SOB stolziert, das ihn gerade durcheinander gebracht hat. Jackson lächelt, weil er, Nummer Eins, John Shaft ist. Und Nummer zwei, er wird die Perspektive dieses Deadbeats für immer mit einem guten Hintern-Peitschen verändern.

Wir lächeln auch, denn wir werden uns das Ganze ansehen.

Ertönen Sie das Isaac Hayes-Thema: Bow Chicka-Wow Chicka-Chicka-Wow. Kannst du es hören? Groovst du an diesem Ding?

In diesem stilvollen, lustigen und unweigerlich brutalen Remake des 1971er Gordon Parks-Klassikers versammelt Regisseur und Co-Autor John Singleton (der 'Boyz N the Hood' gemacht hat) die perfekte, blaxploitative Hommage für alte und neue Stars.

In dem Film, den Singleton zusammen mit Shane Salerno und Richard Price geschrieben hat, spielt Richard Roundtree, der in den 1970er Jahren dreimal Shaft spielte, Shafts Onkel und Mentor. Jetzt ist er Shaft als Obi-Wan Kenobi. Filmemacher Parks bekommt auch einen Cameo-Auftritt.

Aber es besteht kein Zweifel, wer jetzt das Sagen hat. Jackson ist der Mann, seine Art ist so cool wie der Dreizack-Seelenfleck auf seinem Kinn und der von Armani entworfene schwarze Mantel, für den jeder Reiter der Apokalypse sterben würde. Und genau wie sein Onkel kennt Shaft die Punktzahl.

Er weiß, dass der reiche weiße Fanatiker Walter Wade Jr. (Christian Bale, immer noch im 'American Psycho'-Modus), der gerade einen gutmütigen schwarzen Studenten getötet hat, auf Kaution freikommen wird, weil er die richtigen Verbindungen hat.

Er weiß, dass Peoples Hernandez (Jeffrey Wright), ein sich putzender, dominikanischer Drogenbaron, der hochmütig chinesisches Essen am Fenster seines Mietshauses isst, seine Schergen aussendet, um in der ganzen Stadt Drogen zu verkaufen. Und überall, wo Shaft hingeht, gibt es dreckige Polizisten, mehr Stricher und Rassisten.

New York – Giulianis New York, wie Shaft es ausdrückt – geht die Toilette runter. Zusammen mit der Polizistin Carmen (Vanessa Williams) und dem Verbündeten Rasaan (Busta Rhymes) im Schlepptau kümmert sich Shaft also um seine Geschäfte.

BAM! Das ist Shafts Faust, die Wade kurz nach seiner Verhaftung wegen Mordes ins Gesicht schlägt. Wade taumelt zurück, seine Nase gebrochen. Ein weißer Vorgesetzter kommt auf Shaft zu, voller scheinheiliger Empörung.

„Darauf habe ich gewartet“, informiert er Shaft. 'Sie sind aus diesem Revier verschwunden.'

'Wofür?' fragt Welle. Er schlägt Wade erneut ins Gesicht.

'Dafür?' er fragt.

Wade springt in die Schweiz. Aber zwei Jahre später wartet Shaft immer noch darauf, ihn einzubringen. Aber Wade erneut zu verhaften, wird nicht verurteilt. Shaft muss die schwer fassbare Diane Palmieri (Toni Colette) finden, die einzige Zeugin, die das adrette Monster fingern kann. Und es gibt weitere Komplikationen, als Wade sich im Gefängnis mit Peoples (einem anderen Shaft-Festgenommenen) anfreundet und ihm ein besonderes Angebot macht.

Wright, der Jean-Michel Basquiat in „Basquiat“ spielte und für seine Rolle in „Angels in America“ einen Tony gewann, macht aus einem dominikanischen Drogendealer einen liebenswerten, oft urkomischen Schurken.

Ich würde es nicht wagen, seinen Akzent schriftlich hervorzurufen. Aber stellen Sie sicher, dass Sie den Leuten zuhören, die Wade fast verschämt nach einer Visitenkarte fragen. Tatsächlich wird Peoples so eine Freude, es ist enttäuschend zu sehen, wie er hässlich wird und auf der falschen Seite von Shaft steht.

Dies muss wiederholt werden: Sie möchten nicht auf die falsche Seite von Shaft geraten.

Die Veränderung der Leute von süß zu schlecht spiegelt den Tonwechsel des Films wider. Ein filigran arrangiertes, halbsatirisches Drama wird zu einem weiteren Schießerei-Szenario, in dem kreischende Kugeln bissige Erwiderungen ersetzen. Und es war sicher nicht notwendig, Peoples in einer Szene auf dem Klo zu besuchen.

Ganz aus den Augen verlieren Singleton und Co. den Spaß aber nicht: Shaft arrangiert seinen Feinden unterhaltsame Streiche. Und Peoples – selbst in seinen dunkelsten Momenten – ist immer für ein Kichern gut. Es ist wichtig, einen hellen Ton zu halten. In einer schmuddeligen, zynischen Welt wie dieser wird uns Lachen durch fast alles führen. Das wird auch Jackson lächeln.

SHAFT (R, 100 Minuten) -- Enthält Gewalt, Obszönität, rassische Beinamen und sexuelle Momente. Theater in der Umgebung.