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Selbstmordattentäter greifen die Hauptstadt des Tschad an und schüren Befürchtungen vor Repressalien durch Boko Haram

Selbstmordattentäter in der Hauptstadt des Tschad griffen am Montag Sicherheitszentren an und töteten mindestens 23 Menschen bei Streiks, die Befürchtungen einer Ausweitung der Reichweite der islamistischen Fraktion Boko Haram aufkommen ließen, heißt es in Berichten.

Für die Explosionsserie in der tschadischen Hauptstadt N’Djamena gab es keinen unmittelbaren Verantwortungsanspruch.

Aber der Verdacht fiel sofort auf die Militanten von Boko Haram, deren Hochburgen im nahe gelegenen Nigeria von einem Fünf-Nationen-Afrikaner zunehmend unter Druck geraten Militärkoalition dazu gehört auch Tschad.

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Die Associated Press sagte unter Berufung auf den Informationsminister des Tschad, dass mindestens 23 Menschen bei aufeinanderfolgenden Angriffen auf Standorte getötet wurden, die mit der tschadischen Polizei verbunden waren, darunter eine Trainingsakademie. Der Regierungssprecher des Tschad sagte, vier mutmaßliche Boko-Haram-Kämpfer seien bei den Angriffen ebenfalls gestorben, berichtete die Nachrichtenagentur Reuters.

In den verschiedenen Berichten über die Zahl der Todesopfer wurde auch darauf hingewiesen, dass die Zahl vorläufig war, was darauf hindeutet, dass sie steigen könnte.

Boko Haram begehe einen Fehler, indem sie es auf den Tschad abgesehen habe, sagte der tschadische Kommunikationsminister Hassan Sylla Bakari im Staatsfernsehen, ohne genaue Angaben zu machen, warum er mit dem Finger auf die Gruppe gezeigt hatte.

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Diese gesetzlosen Terroristen werden verjagt und neutralisiert, wo immer sie sind, fügte er hinzu.

Die Hauptstadt des Tschad, das Hauptquartier der Allianz, blieb bislang von größeren Vergeltungsschlägen von Boko Haram verschont. N’Djamena ist auch der Stützpunkt einer französischen Militärmission, die Militante in der Region bekämpft.

Im März veranstaltete der Tschad von den USA geführte Anti-Terror-Übungen, an denen 20 afrikanische Nationen teilnahmen.

Sicherheitskräfte in dem riesigen Land, das sich von Westafrika bis zur libyschen Grenze erstreckt, haben auch militante Gruppen bekämpft, zu denen auch ein Zweig von al-Qeada gehört.

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