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Zahnlose 'Kiefer'

'Jaws 3-D', jetzt in den Kinos der Gegend, ist ein schlüssiges Argument für die Beendigung weiterer Fortsetzungen von 'Jaws', als ob eine benötigt würde. Es verstärkt auch den Eindruck, dass ein nachhaltiges Comeback von 3-D unwahrscheinlich ist, bis seine optischen Unannehmlichkeiten und die Abhängigkeit von Hokey-Scare-Effekten überwunden sind.

Wenn Sie diese Polarisationsbrille aus Pappe auf Ihrer Nase balancieren und versuchen, einen Fokus auf dem Bildschirm zu erzielen, scheinen sowohl die Bildgröße als auch die Beleuchtungsstärke drastisch reduziert zu sein. Das Seherlebnis ähnelt dem Ansehen von Filmen durch ein Nickelodeon.

Was die Handlung angeht, so soll Mike Brody, gespielt von Dennis Quaid, der Ingenieur sein, der für die Gestaltung einer neuen Sea World-Attraktion verantwortlich ist, eines Komplexes von Unterwassertunneln, der es den Kunden ermöglicht, durch Plexiglaswände das Meeresleben zu beobachten.

Quaid und Bess Armstrong, die als Chef-Meeresbiologin des Parks besetzt sind, werden als romantisch-heroisches Spiel vorgestellt. Ihre stabile Affäre wird angeblich durch Jobmöglichkeiten bedroht, die sie in entfernte Teile der Welt führen können, aber bevor diese Krise bewältigt werden kann, müssen sie sich der Bedrohung durch einen Weißen Hai stellen, der die Verteidigung des Parks durchdringt und beginnt, innerhalb der Verbindung zu füttern.

Im Original 'Jaws' sollten die Stadtbewohner, aber nicht das Publikum, erleichtert aufatmen, wenn der falsche Hai gefangen wurde, der von der Figur Richard Dreyfuss immer als Unrechthaber verdächtigt wurde. In dieser Variation sollen das Publikum und der marine-weise Held und die Heldin bei der Gefangennahme eines Weißen Weißen in ein Gefühl falscher Sicherheit gebracht werden, ohne zu ahnen, dass noch ein größerer, böserer im Park schwimmt.

Nach den Angriffssequenzen gibt es einige schockierende Versehen. Mikes kleiner Bruder Sean, gespielt von John Putch, und das Mädchen, zu dem er sich hingezogen fühlt, eine flirtende Wasserskifahrerin, gespielt von Lea Thompson, werden nie wieder von ihr gehört, nachdem sie kurz nachdem der Hai ihr Bein kauen ließ, in einen Krankenwagen gebracht wurde. Lou Gossett Jr., der den Parkaufseher spielt, scheint nach dem ultimativen Angriff herumzuschwimmen und versucht, einen Kollegen zu retten, aber sie sind nie in der obligatorischen, beruhigenden Auftaucheinstellung zu sehen.

Der Downbeat-Schocker ist der Anblick des abgetrennten Kopfes eines Zackenbarsches, der nach den Haibissen im wässrigen Vordergrund schwimmt. Da lohnt es sich wohl kaum aufzuwachen: Soll man einem Hai ein gelegentliches Fischessen gönnen? Es legt jedoch das Muster für die 3D-Schockeffekte fest, die abgetrennte Teile hervorheben, die im Vordergrund schweben. Zu den 3-D-Tricks gehören auch ein Spritzer Serum in das Auge aus einer Injektionslösung und eine Harpune ins Auge. Es gibt einen ehrgeizigen fehlgeschlagenen Versuch, mit einem kämpfenden Opfer bis ins Maul des Hais vorzudringen, aber die Unterwasserdüstere neigen dazu, das Grausige des Ganzen zu dämpfen. Die vielleicht schönste 3D-Aufnahme war ein kleiner Frosch, der von seinem Felsen in deinen Schoß zu hüpfen schien. Wenn das ablenkender ist als die großen Effekte, fragt man sich natürlich, ob die großen Effekte ihre Existenz wirklich gerechtfertigt haben. BACKEN 3-D

Regie: Joe Alves; Drehbuch von Richard Matheson und Carl Gottlieb; Geschichte von Guerdon Trueblood; Kameramann James A. Contner; herausgegeben von Randy Roberts; Ausführende Produzenten, Alan Landsburg und Howard Lipstone; produziert von Rupert Hitzig. Eine universelle Veröffentlichung. Laufzeit: 97 Minuten. Bewerteter PG. DIE DARSTELLUNG Mike Brody. . . . Dennis Quaid Kathryn Morgan. . . . Bess Armstrong Philip FitzRoyce. . . . Simon MacCorkindale Calvin Bouchard. . . . Louis Gossett jr.